Entschuldigung, aber in Ihrem Browser ist JavaScript nicht verfügbar oder deaktiviert. Daher kann es sein, dass sich einige Elemente dieser Seite nicht verwenden lassen!
 

Die Weiterbildung im Überblick

Kursdauer:84 Stunden (3 Monate)
Unterrichtsbeginn:08.02.2017

Für Informationen wenden Sie sich an:

DEB gGmbH Cottbus
Parzellenstr. 10
03046 Cottbus

TEL +49(0)355|3554179-0
E-MAIL cottbus(at)deb-gruppe.org

 

Hier wird diese Weiterbildung durchgeführt:

 
 

Praxisanleiter/in Sozialwesen in Brandenburg

Ziel

Fachkräfte in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe erwerben durch die Fortbildung Handlungskompetenzen für die Anleitung und Betreuung von Schülern / Schülerinnen der Fachschulen, Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege während ihrer berufspraktischen Ausbildung.

Zielgruppe

Fachkräfte in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe, die mit Aufgaben für die Anleitung von Schülern / Schülerinnen während ihrer berufspraktischen Ausbildung betraut sind.

Aufgaben des/der Praxisanleiters/in

  • die Perspektive des Schülers / der Schülerin verstehen
  • den Schüler / die Schülerin an die Abläufe der Einrichtung heranführen und am Einrichtungsgeschehen teilhaben lassen
  • den Schüler / die Schülerin motivieren
  • bei der Erstellung eines individuellen Ausbildungsplanes unterstützen
  • den Schüler / die Schülerin systematisch bei der Erledigung von Aufgaben anleiten und kontrollieren sowie ihm / ihr zunehmend selbstständig zu erledigende Aufgaben übertragen
  • informations- und Reflexionsgespräche durchführen
  • die Leistungen des Schülers / der Schülerin nach transparenten und abgestimmten Kriterien reflektieren, bewerten und dokumentieren

Grundlage

Die Fortbildung basiert auf der "Gemeinsamen Empfehlung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Durchführung der Fortbildung von Fachkräften für die fachliche Anleitung und Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe vom 5. Dezember 2008".

  • „Lernort Praxis“ in der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher, Beschluss der Jugendministerkonferenz vom 17./18. Mai 2001
  • „Fachkräftequalifizierung am Lernort Praxis“, Mindeststandards für die Qualifizierung von PraktikantInnen und Seiteneinsteiger in Konsultationskindertagesstätten mit dem Schwerpunkt Fachkräftequalifizierung im Land Brandenburg vom November 2014

Unterrichtsinhalte

Modul 1:

30 UE

Rahmenbedingungen und Rollenverständnis bei der Anleitung von Praktikantinnen/ Praktikanten

08.02.2017

Rechtliche Grundlagen der Ausbildung zum Erzieher/ Heilerziehungspfleger (Le)

15.02.2017

Organisation der Ausbildung, Ausbildungsinhalte und zu erlangende Handlungskompetenzen

22.02.2017

Anforderungen an Einrichtungen der praktischen Ausbildung (Gr)

01.03.2017

Vorbild Praxisanleiter: persönliche und fachliche Voraussetzungen, Rollenverständnis, Umgang mit Macht im Anleitungsverhältnis

 

Modul 2:

24 UE

Pädagogik der Anleitung von Praktikantinnen / Praktikanten

 

08.03.2017

Ausbildungsplan und Leistungsnachweise (Haa)

15.03.2017

Kooperation der Lernorte Schule und Praxis (Gr)

22.03.2017

Lern- und Arbeitstechniken in der praktischen Ausbildung  (Ker)

                       

Modul 3:

30 UE

Lernmotivation und Leistungsbeurteilung von Praktikantinnen / Praktikanten

29.03.2017

Kompetenzentwicklung und Zielvereinbarung/ Aufgabenstellungen formulieren (Haa)

05.04.2017

Besprechen und Reflektieren

26.04.2017

Einschätzen, Beurteilen und Bewerten (Le)

03.05.2017

Schwierige Situationen: Umgang mit Krisen und Konflikten 

10.05.2017

Abschlusskolloquium auf Basis individuell erstellter Ausbildungskonzepte (Le)

  

Uhrzeit

immer mittwochs 13:45 Uhr - 20:30 Uhr


Dozenten
 

  • Manja Lechner (staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin, Dipl.- Kommunikationspsychologie)
  • Michaela Haake (Diplom-Pädagogin)
  • Kathrin Schwertfeger (Diplom-Berufspädagogin)
  • Janine Grasmé (staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin)


Methoden
 

  • Impulsvorträge
  • praktische Übungen mit Selbstreflexion
  • Fallbesprechungen


Grundlage
 

  • "Lernort Praxis" in der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher, Beschluss der Jugendministerkonferenz vom 17./18. Mai 2001
  • "Fachkräftequalifizierung am Lernort Praxis", Mindeststandards für die Qualifizierung von PraktikantInnen und Seiteneinsteiger in Konsultationskindertagesstätten mit dem Schwerpunkt Fachkräftequalifizierung im Land Brandenburg vom November 2014

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen

  • abgeschlossene staatlich anerkannte Ausbildung in einem sozialen Beruf
  • mindestens zweijährige Berufstätigkeit in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe bzw. einer Einrichtung oder einem Dienst der Behindertenhilfe
  • hohe Sozialkompetenz und Teamfähigkeit

Preis

450,00 €

Bewerbungsunterlagen

  • Nachweis des erworbenen Berufsabschlusses (Kopie des Zeugnisses und der Urkunde)
  • beruflicher Werdegang in tabellarischer Form
  • Einverständniserklärung des Arbeitgebers

Abschluss

Die Teilnehmer schließen die Fortbildung mit einem Kolloquium auf der Basis individuell erstellter Ausbildungspläne ab.


Zudem wird eine trägereigene Bescheinigung über die erworbene Qualifikation als Praxisanleiter/in Sozialwesen (DEB) und die Inhalte der Fortbildung ausgehändigt.

Förderung

Die Lehrgangskosten können unter Umständen durch finanzielle Beiträge des Arbeitgebers oder staatlicher Stellen (z. B. Agentur für Arbeit) ganz oder teilweise übernommen werden.
Bitte sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arbeitgeber bzw. informieren Sie sich bei den zuständigen staatlichen Stellen.

Seit 01.12.2008 gibt es die Bildungsprämie. Sie beträgt maximal 500,00 Euro, wenn mindestens die gleiche Summe als Eigenanteil vom Weiterbildungsteilnehmer geleistet wird. Der Prämiengutschein wird von ausgewählten Beratungsstellen ausgestellt. Weitere Informationen dazu und welche Beratungsstelle für Sie zuständig ist, finden Sie auf der Homepage www.bildungspraemie.info.
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.