Entschuldigung, aber in Ihrem Browser ist JavaScript nicht verfügbar oder deaktiviert. Daher kann es sein, dass sich einige Elemente dieser Seite nicht verwenden lassen!

Fördermöglichkeiten - Fort- und Weiterbildung

Vorwort

Nachfolgend erhalten Sie Informationen über verschiedene Fördermöglichkeiten bzw. finanzielle Unterstützung.

Bildungsprämie bundesweit

Die Bildungsprämie erleichtert die Finanzierung einer individuellen berufsbezogenen Weiterbildung. Sie umfasst den Prämiengutschein und den Spargutschein.
Der Prämiengutschein richtet sich an Personen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten 40.000 Euro) verfügen. Sie können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat die Hälfte der Veranstaltungsgebühren, höchstens 500 Euro. Sie zahlen daher nur einen Teil an den Weiterbildungsanbieter.
Den Spargutschein können Sie nutzen, wenn Sie über ein gefördertes Ansparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz verfügen. Der Spargutschein ermöglicht die vorzeitige Entnahme angesparten Guthabens nach dem Vermögensbildungsgesetz, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht.

Informationen dazu erhalten Sie unter: http://www.bildungspraemie.info/

Begabtenförderung berufliche Bildung

Das Weiterbildungsstipendium fördert junge Fachkräfte bei der beruflichen Weiterqualifizierung.
Die Möglichkeit einer Förderung besteht für Weiterbildungsteilnehmer, die zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre sind und ihre Abschlussprüfung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen mit der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden haben. Das Weiterbildungsstipendium wird für einen festen Zeitraum gewährt und gilt für das Aufnahmejahr und zwei Folgejahre. Der maximale Förderbetrag beträgt
(bei einem Eigenanteil von 10 Prozent je Fördermaßnahme) insgesamt 7.200 Euro. Die Mittel für das Stipendium werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereitgestellt.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.begabtenfoerderung.de

Wegebau-Förderung

Die WeGebAU-Förderung ist ein Sonderförderprogramm der Agentur für Arbeit auf der Grundlage der § 16 I SGB II i. V. m. §§ 81, 82 und 131a SGB III.

Das WeGebAU-Programm kann von Geringqualifizierten in Anspruch genommen werden, die sich in einer an- oder ungelernten Tätigkeit befinden und einen Berufsabschluss nachholen oder eine anschlussfähige Teilqualifizierung absolvieren wollen. Gefördert werden können nur Qualifizierungsmaßnahmen, die im Rahmen eines bestehenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts durchgeführt werden und "AZAV"-zertifiziert sind. Die finanzielle Unterstützung kann durch die Erstattung der notwendigen Lehrgangskosten und/oder den Zuschuss zum Arbeitsentgelt für Geringqualifizierte erfolgen. Die Voraussetzungen werden in einem Beratungsgespräch durch die Agentur für Arbeit geprüft.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.arbeitsagentur.de

Förderung der Länder

BAYERN - QUALIFIZIERUNG VON ERWERBSTÄTIGEN (ESF 2014-2020)
Schwerpunkt der Förderung sind Maßnahmen der beruflichen Fortbildung oder Vermittlung beruflicher Fähigkeiten und Kenntnisse von Erwerbstätigen (Arbeitnehmer, Unternehmer). Nicht förderfähig sind schulische Ausbildungsgänge, Ausbildungen im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes und Hochschulausbildungsgänge.
Die Förderung wird gewährt für Erwerbstätige, Unternehmer, Beschäftigte grundsätzlich aller Unternehmen (kleine, mittlere und große Unternehmen). Davon ausgenommen sind aber Beschäftigte in Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. der Landkreise, Bezirke, Städte, Gemeinden) sowie Beschäftigte aus Betrieben der öffentlichen Hand. Dies gilt nicht bei Projekten zur Vermittlung berufsspezifischer Fähigkeiten für Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen und Altenhelfer/innen. Keine Förderung wird gewährt, wenn es sich um eine Maßnahme handelt, die vom ESF des Bundes, BAMF, der BA oder Bundesmitteln gefördert wird. Ebenso werden Maßnahmen nach BBiG nicht gefördert.


BILDUNGSSCHECK | BRANDENBURG

Das Land Brandenburg fördert individuelle arbeitsplatzunabhängige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die mehr als 1000,00 Euro kosten und bis spätestens 31.03.2021 abgeschlossen sind. Der Bildungsscheck kann von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten einmal pro Jahr in Anspruch genommen werden, wenn der Erstwohnsitz im Land Brandenburg ist. Nicht gefördert werden Beschäftigte der Bundes-, Landes - und Kommunalverwaltung, Auszubildende und in Vollzeit Studierende. Gefördert werden bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Weiterbildungsausgaben, wobei maximal ein Betrag von 3.000 Euro Zuschuss gewährt wird. Die Mindestförderhöhe beträgt 500 Euro je Antrag. Ein Antrag auf Förderung muss mind. 6 Wochen vor Kursbeginn und Anmeldung zur Weiterbildungsmaßnahme gestellt werden.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.ilb.de


WEITERBILDUNGSBONUS 2020 | HAMBURG

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer, die mind. 15 Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450 Euro monatlich verdienen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bis 249 Mitarbeiter/innen) sowie Selbstständige können alle zwei Jahre einen Weiterbildungsbonus erhalten. Berechtigt sind Personen, die ihren Wohnsitz in Hamburg haben.
Die Förderhöhe beträgt 100 % der Weiterbildungskosten, maximal 2.000,00 Euro. Der Eigenanteil ist zielgruppenabhängig und kann bis zu 50 % der Weiterbildungskosten betragen. Die Antragsunterlagen müssen vier Wochen vor Beginn der Weiterbildung vorliegen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.weiterbildungsbonus.net/foerderung/allgemein.html


INITIATIVE PRO ABSCHLUSS | HESSEN

In Hessen werden Beschäftigte, die mindestens 27 Jahre alt sind, ihren Hauptwohnsitz in Hessen haben, und keinen beruflichen Abschluss haben, gefördert. Ziel der Maßnahme muss dabei die Nachqualifizierung zu einem anerkannten Berufsabschluss sein. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent der Teilnahme- und Prüfungsgebühren bis zu einer Höchstsumme von 4.000 Euro an. Die Gesamtkosten für die Bildungsangebote müssen über 1.000 Euro liegen.

Informationen dazu finden Sie unter: http://www.proabschluss.de


WEITERBILDUNG NIEDERSACHSEN

Das Land Niedersachsen fördert individuelle Weiterbildung für Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 %, mindestens 1.000 Euro und wird für Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren), aber auch für Personalausgaben für die Teilnehmer/innen an der Maßnahme (Ausgaben für Freistellungen) gewährt. Die Förderung ist i.d.R. auf 36 Monate beschränkt. Ausgeschlossen ist die Förderung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Dieser Ausschluss gilt aber nicht für die vorschulische Erziehung sowie die Altenpflege und -hilfe. Die Förderung muss mindestens vier Wochen vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme beantragt werden.

Informationen dazu erhalten Sie unter: https://www.nbank.de


BILDUNGSSCHECK | NORDRHEIN-WESTFALEN

Beschäftigte, die in Nordrhein-Westfalen in Unternehmen mit max. 249 Beschäftigten arbeiten, erhalten im Zeitraum von zwei Kalenderjahren mit dem Bildungsscheck NRW einen Zuschuss von 50 Prozent (max. bis zu 500 Euro) zu den Weiterbildungskosten. Die Landesregierung finanziert den Förderzuschuss zur einen Hälfte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und zur anderen Hälfte aus Landesmitteln. Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Die Bildungsschecks werden über ausgewählte Beratungseinrichtungen vergeben.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: http://www.weiterbildungsberatung.nrw.de/foerderung/bildungsscheck/faq.html


QUALISCHECK | RHEINLAND-PFALZ

Schwerpunkte der Maßnahmen sind unter anderem die berufliche Fortbildung oder Vermittlung beruflicher Fähigkeiten und Kenntnisse von Erwerbstätigen.
Die Fördermaßnahmen richten sich an Erwerbstätige, Unternehmer, Beschäftigte kleiner, mittlerer und großer Unternehmen mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Mögliche Themengebiete sind u.a. Pflege und Gesundheit.
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Erstattungsfähig sind 60 % der Kosten der jeweiligen Weiterbildungsmaßnahme je Teilnehmenden, maximal 600,00 Euro pro Teilnehmer und Kalenderjahr. Gefördert werden nur die direkten Weiterbildungskosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren). Sonstige Kosten, wie zum Beispiel Lehr- und Lernmittel, Fahrtkosten, Unterbringungs- oder Verpflegungskosten sind nicht förderfähig. Anträge müssen bis spätestens zwei Monate vor Beginn der Maßnahme vorliegen.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: http://esf.rlp.de/qualischeck


WEITERBILDUNGSSCHECK | SACHSEN

Der Weiterbildungsscheck Sachsen ist eine weitere Möglichkeit der Förderung beruflicher Weiterbildung.
Die Förderung kann von Erwerbstätigen (mit Hauptwohnsitz in Sachsen) für Weiterbildungen ab 1000 Euro in Anspruch genommen werden, die Förderhöhe richtet sich nach dem monatlichen Bruttoeinkommen. Mit dem Weiterbildungsscheck werden abhängig von dem monatlichen Bruttoeinkommen und Wohnsitz des Antragstellers bis zu 80 % der Weiterbildungskosten übernommen. Förderanträge sind bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) einzureichen.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.bildungsmarkt-sachsen.de


WEITERBILDUNG DIREKT |SACHSEN-ANHALT

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 Euro sowie Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III werden in Sachsen-Anhalt mit einem Zuschuss bis zu 90 % der Gesamtkosten gefördert.
Unter die Begünstigten fallen volljährige Auszubildende in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen sowie volljährige Schülerinnen und Schüler in schulischen Berufsausbildungsgängen an Berufsfachschulen. Gefördert wird die Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen berufsbezogenen Weiterbildung (Seminare, Kurse, Coaching, Weiterbildungsstudiengänge) mit Gesamtkosten ab 1.000 Euro. Die Zuwendungen sind mindestens sechs Kalenderwochen vor dem geplanten Projektbeginn (Anmeldung zur Weiterbildung) schriftlich und formgebunden zu beantragen.

Informationen erhalten Sie unter: www.direkt-weiterbilden.de


WEITERBILDUNGSBONUS |SCHLESWIG-HOLSTEIN

Gefördert wird die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten in Unternehmen, von Freiberuflern sowie Inhabern von Kleinstbetrieben um Qualifikationen zu verbessern, Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und Arbeitsplätze zu sichern.
Auszubildende und Arbeitnehmer, Inhaber von Kleinstbetrieben und Freiberufler, die weniger als zehn Mitarbeiter beschäftigen werden gefördert mit bis zu 50 % der Kurskosten, maximal jedoch 1.500 Euro. Das Weiterbildungsseminar muss mindestens zwei Tage (16 Stunden) und sollte nicht mehr als 400 Stunden umfassen.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de


WEITERBILDUNGSSCHECK | THÜRINGEN

Durch den Weiterbildungsscheck Thüringen wird die berufliche Weiterbildung sozialversicherungspflichtig Beschäftigter kleinerer und mittlerer Unternehmen (mit Unternehmenssitz in Thüringen) sowie Selbstständiger (mit Geschäftssitz in Thüringen) gefördert. Grundsätzlich wird ein Zuschuss in Höhe von 50% der Weiterbildungskosten gewährt, unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Zuschuss von bis zu 70% möglich. Der maximale Förderbetrag pro Kalenderjahr beträgt 500 Euro. Ein Antrag ist vor Beginn der gewünschten Weiterbildungsmaßnahme bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW ) zu stellen. Finanziert wird der Weiterbildungsscheck aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.gfaw-thueringen.de

Bildungsfreistellung | Bildungsurlaub

Bildungsfreistellung, auch "Bildungsurlaub" genannt, ist ein rechtlicher Anspruch sozialversicherungspflichtig Beschäftigter auf bezahlte Freistellung von der Arbeit zur Teilnahme an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen.
In einigen Bundesländern kann die Bildungsfreistellung/Bildungsurlaub in der jeweils aktuellen Fassung beantragt werden, z. B. in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen etc. Weiterbildungsinteressierte müssen die Bildungsfreistellung vor Veranstaltungsbeginn schriftlich bei ihrem Arbeitgeber geltend machen.

Nähere Informationen finden Sie z.B. unter: www.bildungsurlaub.de

Disclaimer

Diese Hinweise wurden erstmals am 26.11.2010 mit größter Sorgfalt erstellt und seitdem ständig aktualisiert.

Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität unserer Information über die Fördermöglichkeiten.

Auf die verwiesenen Links haben wir keinen Einfluss. Es ist möglich, dass sich die Inhalte nach dem Zeitpunkt der Verlinkung ändern. Wir übernehmen keine Gewähr für die fremden Inhalte. Für die Inhalte der verlinkten Seiten sind die jeweiligen Anbieter und Betreiber der Seiten verantwortlich.