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Fördermöglichkeiten - Fort- und Weiterbildung

Vorwort

Nachfolgend erhalten Sie Informationen über verschiedene Fördermöglichkeiten bzw. finanzielle Unterstützung.

Begabtenförderung berufliche Bildung

Das Weiterbildungsstipendium fördert junge Fachkräfte bei der beruflichen Weiterqualifizierung.
Die Möglichkeit einer Förderung besteht für Weiterbildungsteilnehmer, die zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre sind und ihre Abschlussprüfung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen mit der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden haben. Das Weiterbildungsstipendium wird für einen festen Zeitraum gewährt und gilt für das Aufnahmejahr und zwei Folgejahre. Der maximale Förderbetrag beträgt
(bei einem Eigenanteil von 10 Prozent je Fördermaßnahme) jährlich 2.000 Euro. Die Mittel für das Stipendium werden
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereitgestellt.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.begabtenfoerderung.de

Bildungsfreistellung | Bildungsurlaub

Bildungsfreistellung, auch "Bildungsurlaub" genannt, ist ein rechtlicher Anspruch sozialversicherungspflichtig Beschäftigter auf bezahlte Freistellung von der Arbeit zur Teilnahme an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen.
In einigen Bundesländern kann die Bildungsfreistellung/Bildungsurlaub in der jeweils aktuellen Fassung beantragt werden, z. B. in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen etc. Weiterbildungsinteressierte müssen die Bildungsfreistellung vor Veranstaltungsbeginn schriftlich bei ihrem Arbeitgeber geltend machen.

Nähere Informationen finden Sie z.B. unter: www.bildungsurlaub.de

Bildungsprämie

Die Bildungsprämie ist eine Möglichkeit der Förderung beruflicher Weiterbildung.
Prämiengutscheine können von Erwerbstätigen mit einem Bruttojahreseinkommen von maximal 20.000 Euro (oder 40.000 € bei Zusammenveranlagung) innerhalb eines Kalenderjahres einmal in Anspruch genommen werden.

Mit dem Gutschein werden 50% der Weiterbildungskosten übernommen, der maximale Förderbetrag beträgt 500 Euro. Ausgestellt werden die Prämiengutscheine nach einem persönlichen Beratungsgespräch in ausgewählten Beratungsstellen. Dieser ist mit der Anmeldung zur Weiterbildung beim Deutschen Erwachsenen-Bildungswerk abzugeben.
Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union finanziert.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.bildungspraemie.info

Bildungsscheck Brandenburg für Beschäftigte

Das Land Brandenburg fördert individuelle arbeitsplatzunabhängige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die mindestens 1000,00 € kosten. Der Bildungsscheck kann von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zweimal pro Jahr in Anspruch genommen werden, wenn der Erstwohnsitz im Land Brandenburg ist. Nicht gefördert werden Beschäftigte der Bundes-, Landes - und Kommunalverwaltung, Auszubildende und in Vollzeit Studierende.
Die Mindestförderhöhe beträgt 500,00 € je Antrag. Ein Antrag auf Förderung muss mind. 6 Wochen vor Kursbeginn und Anmeldung zur Weiterbildungsmaßnahme gestellt werden.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.ilb.de

"Meister-BAföG"

Die Aufstiegsförderung kann von Handwerkern und anderen Fachkräften beantragt werden, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen. Teilnehmer erhalten vom Staat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt.
Förderungsanträge sind schriftlich an die nach Landesrecht zuständige Behörde zu richten.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.aufstiegs-bafoeg.de

Weiterbildungsscheck Sachsen

Der Weiterbildungsscheck Sachsen ist eine weitere Möglichkeit der Förderung beruflicher Weiterbildung. Die Förderung kann von Erwerbstätigen (mit Unternehmenssitz in Sachsen) für Weiterbildungen ab 650 Euro in Anspruch genommen werden, die Förderhöhe richtet sich nach dem monatlichen Bruttoeinkommen. Mit dem Weiterbildungsscheck werden maximal 80 % der Weiterbildungskosten übernommen.
Förderanträge sind bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB ) einzureichen.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.bildungsmarkt-sachsen.de

Weiterbildungsscheck Thüringen

Durch den Weiterbildungsscheck Thüringen wird die berufliche Weiterbildung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigte kleinerer und mittlerer Unternehmen (mit Unternehmenssitz in Thüringen) sowie Selbstständiger (mit Geschäftssitz in Thüringen) gefördert. Grundsätzlich wird ein Zuschuss in Höhe von 50% der Weiterbildungskosten gewährt, unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Zuschuss von bis zu 70% möglich. Der maximale Förderbetrag pro Kalenderjahr beträgt 500 Euro. Ein Antrag ist vor Beginn der gewünschten Weiterbildungsmaßnahme bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW ) zu stellen. Finanziert wird der Weiterbildungsscheck aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.gfaw-thueringen.de

Wegebau-Förderung

Die WeGebAU-Förderung ist ein Sonderförderprogramm der Agentur für Arbeit auf der Grundlage der §§ 81, 82 und 131a SGB III.

Das WeGebAU-Programm kann von Geringqualifizierten in Anspruch genommen werden, die sich in einer an- oder ungelernten Tätigkeit befinden und einen Berufsabschluss nachholen oder eine anschlussfähige Teilqualifizierung absolvieren wollen. Gefördert werden können nur Qualifizierungsmaßnahmen, die im Rahmen eines bestehenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts durchgeführt werden und "AZAV"-zertifiziert sind. Die finanzielle Unterstützung kann durch die Erstattung der Weiterbildungskosten und/oder den Zuschuss zum Arbeitsentgelt für Geringqualifizierte erfolgen. Die Voraussetzungen werden in einem Beratungsgespräch durch die Agentur für Arbeit geprüft. Die Antragstellung muss durch den Arbeitgeber erfolgen, die vollständigen Anträge müssen mindestens 14 Tage vor Maßnahmenbeginn vorliegen.

Informationen dazu erhalten Sie unter: www.arbeitsagentur.de

Disclaimer

Diese Hinweise wurden erstmals am 26.11.2010 mit größter Sorgfalt erstellt und seitdem ständig aktualisiert.
Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität unserer Information über die Fördermöglichkeiten.
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