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Die Ausbildung im Überblick

Kursdauer:2 Jahre
Unterrichtsbeginn:11.09.2018
Unterrichtszeiten:Mo. - Fr. (7-8 UE)
Abschluss:Podologe/in (staatliche Prüfung)
Prüfende Stelle:Regierung von Mittelfranken
Teilnehmerzahl:ca. 20 Schüler

Veranstaltungsort(e):

DEB Schwabach
O'Brien Straße 3
91126 Schwabach

Senden Sie Ihre Bewerbung bitte an:

DEB Schwabach
Staatlich anerkannte Berufsfachschule für Podologie
Regelsbacher Straße 9
91126 Schwabach

TEL +49(0)9122|87338-0
E-MAIL bfs-schwabach(at)deb-gruppe.org

 

Dieser Kurs kann hier belegt werden

 
 

Podologe/in (Vollzeit)

Die Podologie ist die nicht ärztliche Heilkunde am Fuß. Podologen/innen führen medizinische Fußbehandlungen durch, die zwar mit pflegerischen Maßnahmen zu tun haben, nicht aber mit Pflege im kosmetischen Sinn. Sie befassen sich mit der präventiven, therapeutischen und rehabilitativen Behandlung des gesunden sowie des von Schädigung bedrohten oder bereits geschädigten Fußes. Sie arbeiten bei der Behandlung unter ärztlicher Anleitung oder auf Grundlage ärztlicher Verordnung und verfügen dazu über fundiertes medizinisches Fachwissen.

Einsatzfelder

  • Krankenhäuser
  • Seniorenheime
  • Rehabilitationszentren
  • Internistisch-diabetologische und dermatologische Praxen
  • Selbstständigkeit in eigener Praxis

Ausbildungsinhalte

Während der schulischen Ausbildung werden folgende Lernfelder behandelt:

  • Sprache und Schrifttum (wissenschaftliches Arbeiten)
  • Fachbezogene Physik und Chemie
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Anatomie und Physiologie
  • Psychologie, Pädagogik und Soziologie
  • Hygiene und Mikrobiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Arzneimittellehre, Material- und Warenkunde
  • Theoretische Grundlagen der podologischen Behandlung
  • Prävention und Rehabilitation
  • Podologische Behandlungsmaßnahmen
  • Podologische Materialien und Hilfsmittel
  • Fußpflegerische Maßnahmen
  • Physikalische Therapie im Rahmen der podologischen Behandlung
  • Erste Hilfe und Verbandstechniken

Im Rahmen der Ausbildung sind praktische Einsätze in podologischen Praxen, Krankenhäusern oder anderen geeigneten Einrichtungen, in denen podologische Behandlungsmaßnahmen angeboten werden, verpflichtend.

Unterrichtszeiten

Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag statt. Die durchschnittliche tägliche Unterrichtszeit beträgt 7 bis 8 Unterrichtsstunden. Die praktische Ausbildung umfasst bis zu 8 Std./Tag.

Zugangsvoraussetzungen

Die Ausbildung zum/r Podologen/in ist bundesweit einheitlich geregelt.
Interessenten für den Beruf sollten ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit und Sorgfalt sowie naturwissenschaftliche Begeisterung mitbringen. Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung sind die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie ein Realabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung. Der Abschluss der Hauptschule oder eine gleichwertige Qualifikation mit mindestens einer zweijährigen Berufsausbildung ist ebenfalls qualifizierend. Eine Impfung gegen Hepatitis A/B wird empfohlen. Eine Verkürzung der Ausbildung nach §6 Abs. 2 Podologengesetz(PodG) kann - bei Erfüllung der individuellen Voraussetzungen - bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Die Berufsfachschule für Podologie kann diesbezüglich beratend unterstützen.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit 2 aktuellen Lichtbildern
  • Beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses, das die Zugangsvoraussetzungen nachweist (bei Nichtvorliegen zum Bewerbungszeitpunkt genügt das letzte Zeugnis; die erforderlichen Unterlagen müssen jedoch nach Erhalt umgehend nachgereicht werden)
  • Ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung*
  • Amtliches Führungszeugnis*

Dieser Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns nicht älter als drei Monate sein.

Versicherung

Die Teilnehmer/innen, die während des Bildungsganges in keinem Arbeitsverhältnis stehen oder nicht im Rahmen einer Reha-Maßnahme gefördert werden, sind während der Gesamtdauer des Bildungsganges und auf dem Weg von der bzw. zur Ausbildungsstätte unfallversichert.

DEB Schwabach

Schulgeld und Förderung

Die Ausbildung ist schulgeldpflichtig. Teilnehmer/innen, für die die Lehrgangskosten nicht durch Dritte übernommen werden, haben ein Schulgeld von 8.400,- Euro (vorbehaltlich Gebührenänderungen) in 24 Monatsraten zu 350,- Euro und eine Prüfungsgebühr von 435,- Euro (vorbehaltlich Gebührenänderungen) zu entrichten. Das monatlich zu entrichtende Schulgeld mindert sich gemäß Art. 47 Bayerisches Schulfinanzierungsgesetz (BaySchFG) beim Besuch einer staatlich anerkannten privaten beruflichen Schule monatlich höchstens um 93,96 Euro (umgerechnet auf 12 Monate) und beim Besuch einer staatlich genehmigten privaten beruflichen Schule monatlich höchstens um 65,77 Euro (umgerechnet auf 12 Monate). Die Minderung ist bei der Festlegung der Schulgeldhöhe bereits berücksichtigt.

Lehr- und Lernmittel werden zum Teil leihweise zur Verfügung gestellt. Für die Berufsanerkennung und Wiederholungsprüfungen entstehen weitere Gebühren. Fördermöglichkeiten bestehen bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen (siehe "Fördermöglichkeiten während der Ausbildung"). Bei der Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen kann die Ausbildung durch Dritte gefördert werden. Die Lehrgangsgebühr ist gesondert geregelt.

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Tochterunternehmen

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