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Dieser Kurs kann hier belegt werden

 
 

Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in

Der Beruf Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in gehört zu den nicht ärztlichen Heilberufen. Auf der Basis ärztlicher Diagnosen wählen die Massage-Fachkräfte passende Behandlungsmethoden aus und entwickeln individuelle Therapiepläne zum Zweck der Heilung, Rehabilitation oder Vorbeugung. Massagen, Bewegungs- und Hydrotherapien sowie therapeutische Packungen zählen dabei zu den Standardanwendungen zur Verbesserung des Gesamtbefindens der Klienten.
Neben therapeutischen Qualifikationen zeigen Masseure/innen und medizinische Bademeister/innen auch organisatorische und kaufmännische Fähigkeiten beispielsweise beim Dokumentieren von Patientendaten und dem Abrechnen der erbrachten Leistungen mit den Sozialversicherungsträgern oder den Klienten. Sie arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern, Massagepraxen, Rehabilitationskliniken oder Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen.

Einsatzfelder

  • Krankenhäuser
  • Spezialkliniken
  • Wellness-, Kur- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Sportmedizinische Praxen
  • Selbstständigkeit in eigener Praxis

Ausbildungsinhalte

Während der schulischen Ausbildung werden folgende Lernfelder behandelt:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Angewandte Physik und Biomechanik
  • Deutsch (vgl. Lehrplan)
  • Psychologie, Pädagogik, Soziologie
  • Bewegungserziehung
  • Physikalisch-therapeutische Befundtechniken
  • Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren
  • Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre und Hygiene
  • Klassische Massagetherapie und Sonderformen der Massagetherapie
  • Reflexzonentherapie sowie Elektro-, Licht- und Strahlentherapie
  • Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie
  • Erste Hilfe und Verbandtechnik

Im Rahmen der Ausbildung werden praktische Einsätze in Kliniken und Fachpraxen absolviert.

Nach der Prüfung ist für die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in" ein sechs Monate dauerndes Praktikum in einer dazu ermächtigten medizinischen Einrichtung abzuleisten. Dieses soll innerhalb eines Jahres nach der staatlichen Prüfung begonnen werden.

Nach der zweijährigen Ausbildung und der bestandenen Prüfung wird, bei einem Notendurchschnitt von min. 3,0 im Abschlusszeugnis (BayEUG Art. 13) und dem Nachweis von ausreichenden Englischkenntnissen, der mittlere Schulabschluss verliehen.

Unterrichtszeiten

Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag statt. Die durchschnittliche tägliche Unterrichtszeit beträgt 7 bis 8 Unterrichtsstunden. Die praktische Ausbildung umfasst täglich 8 Zeitstunden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Ausbildung zum/r Masseur/in und medizinischen Bademeister/in ist bundesweit einheitlich geregelt. Interessenten für den Beruf sollten ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt und Kontaktbereitschaft sowie eine Neigung zu Naturwissenschaften und Gesundheitsthemen mitbringen. Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung sind die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Qualifikation. Der Abschluss einer Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer ist ebenfalls qualifizierend. Empfohlen werden ein Vorpraktikum in einer berufsspezifischen Einrichtung sowie eine Impfung gegen Hepatitis A/B.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit 2 aktuellen Lichtbildern
  • Beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses, das die Zugangsvoraussetzungen nachweist (bei Nichtvorliegen zum Bewerbungszeitpunkt genügt das letzte Zeugnis; die erforderlichen Unterlagen müssen jedoch nach Erhalt umgehend nachgereicht werden)
  • Ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung*
  • Amtliches Führungszeugnis*

Dieser Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns nicht älter als drei Monate sein.

Versicherung

Die Teilnehmer/innen, die während des Bildungsganges in keinem Arbeitsverhältnis stehen oder nicht im Rahmen einer Reha-Maßnahme gefördert werden, sind während der Gesamtdauer des Bildungsganges und auf dem Weg von der bzw. zur Ausbildungsstätte unfallversichert.