Entschuldigung, aber in Ihrem Browser ist JavaScript nicht verfügbar oder deaktiviert. Daher kann es sein, dass sich einige Elemente dieser Seite nicht verwenden lassen!
 

Die Ausbildung im Überblick

Kursdauer:2 Jahre
Unterrichtsbeginn:12.09.2017
zusätzlich:11.09.2018
Unterrichtszeiten:Mo. - Fr. (7-8 UE)
Abschluss:Kinderpfleger/in (staatliche Prüfung)
Prüfende Stelle:Regierung von Mittelfranken
Teilnehmerzahl:ca. 30 Schüler

Senden Sie Ihre Bewerbung bitte an:

DEB Erlangen
Staatlich genehmigte Berufsfachschule für Kinderpflege
Michael-Vogel-Straße 1e
91052 Erlangen

TEL +49(0)9131|934099-0
E-MAIL erlangen(at)deb-gruppe.org

 

Dieser Kurs kann hier belegt werden

 
 

Kinderpfleger/in

Ausbildung

Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sind vor allem für die Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern zuständig. In den Einrichtungen der Kinderbetreuung unterstützen sie vor Ort tätige (sozial)pädagogische Fachkräfte oder Kinderkrankenpflegekräfte. Zu den Aufgabenbereichen eines Kinderpflegers / einer Kinderpflegerin zählen unter anderem die Anleitung beim Spielen, die Auswahl und Bereitstellung von pädagogisch wertvollem und altersgemäßem Spielmaterial, sowie die Erledigung von Hausarbeit, die mit der Kinderbetreuung in Zusammenhang steht, also beispielsweise die Essenszubereitung oder die Wäschepflege. Außerdem umfasst das Tätigkeitsfeld der Kinderpflege den ständigen Kontakt mit den Eltern.

Einsatzfelder

Einrichtungen der Kinderbetreuung, z.B.

  • Kinderkrippen und Horte
  • Kindergärten
  • Tagesstätten für Kinder und Jugendliche
  • Kinderheime
  • sonstige Kinderbetreuungseinrichtungen

Ausbildungsinhalte

Während der schulischen Ausbildung werden folgende Lerngebiete und Module behandelt:

  • Religionslehre und Religionspädagogik / Ethik
  • Deutsch und Kommunikation
  • Englisch
  • Sozialkunde und Berufskunde
  • Pädagogik und Psychologie
  • Ökologie und Gesundheit
  • Rechtskunde
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung
  • Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung
  • Werkerziehung und Gestaltung
  • Musik und Musikerziehung
  • Sport und Bewegungserziehung
  • Hauswirtschaftliche Erziehung
  • Säuglingsbetreuung
  • Sozialpädagogische Praxis

Unterrichtszeiten

Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag statt. Die durchschnittliche tägliche Unterrichtszeit beträgt 7 bis 8 Unterrichtsstunden. Die praktische Ausbildung umfasst in der Regel im ersten Ausbildungsjahr 6 Zeitstunden und im zweiten Ausbildungsjahr 7 Zeitstunden wöchentlich.

Zugangsvoraussetzungen

Die Ausbildung zum/r Kinderpfleger/in ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Interessenten für den Beruf sollten ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Kontaktbereitschaft, psychische Stabilität, Interesse an Kunst, Musik und Werken mitbringen.

Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung sind die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit 2 aktuellen Lichtbildern
  • Beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses, das die Zugangsvoraussetzungen nachweist (bei Nichtvorliegen zum Bewerbungszeitpunkt genügt das letzte Zeugnis; die erforderlichen Unterlagen müssen jedoch nach Erhalt umgehend nachgereicht werden)
  • Ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung *
  • Amtliches Führungszeugnis *


Dieser Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns nicht älter als drei Monate sein.

SCHULGELD (VORBEHALTLICH GEBÜHRENÄNDERUNG)

Die Ausbildung ist schulgeldpflichtig. Teilnehmer/innen, für die die Lehrgangskosten nicht durch Dritte übernommen werden, haben ein Schulgeld von 1.920,- Euro (vorbehaltlich Gebührenänderungen) in 24 Monatsraten zu 80,- Euro und eine Prüfungsgebühr von 380,- Euro (vorbehaltlich Gebührenänderungen) zu entrichten. Das monatlich zu entrichtende Schulgeld mindert sich gemäß Art. 47 Bayerisches Schulfinanzierungsgesetz (BaySchFG) beim Besuch einer staatlich anerkannten privaten beruflichen Schule monatlich höchstens um 93,96 Euro (umgerechnet auf 12 Monate) und beim Besuch einer staatlich genehmigten privaten beruflichen Schule monatlich höchstens um 65,77 Euro (umgerechnet auf 12 Monate). Die Minderung ist bei der Festlegung der Schulgeldhöhe bereits berücksichtigt.

Lehr- und Lernmittel werden zum Teil leihweise zur Verfügung gestellt. Für die Berufsanerkennung und Wiederholungsprüfungen entstehen weitere Gebühren. Fördermöglichkeiten bestehen bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen (siehe "Fördermöglichkeiten während der Ausbildung"). Bei der Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen kann die Ausbildung über die Agentur für Arbeit, ein Jobcenter oder sonstige Dritte gefördert werden. Die Teilnehmer müssen sich ggf. rechtzeitig um einen Bildungsgutschein bei der für sie zuständigen Agentur für Arbeit bemühen.

FACHHOCHSCHULREIFE

Durch den Besuch von Zusatzunterricht an Berufsschulen in der Region kann nach drei Jahren die Fachhochschulreife erlangt werden.

VERSICHERUNG

Die Teilnehmer/innen, die während des Bildungsganges in keinem Arbeitsverhältnis stehen oder nicht im Rahmen einer Reha-Maßnahme gefördert werden, sind während der Gesamtdauer des Bildungsganges und auf dem Weg von der bzw. zur Ausbildungsstätte unfallversichert.