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Dieser Kurs kann hier belegt werden

 
 

Diätassistent/in

Diätassistent/in ist ein Beruf mit Zukunft. Die stetig steigende Zahl von ernährungsbedingten Erkrankungen macht die Diätassistenz zu einem unerlässlichen Partner im Gesundheitssektor. Diätassistenten/innen arbeiten in Kliniken, Krankenhäusern, Einrichtungen der Altenhilfe, Ernährungsberatungsstellen oder im Wellnessbereich. Dort sind sie für die Beratung und Verpflegung von Patienten verantwortlich, die sich beispielsweise aufgrund einer Erkrankung besonders ernähren müssen.
Diätassistenten/innen stellen eigenverantwortlich die ärztlich verordnete Kost zusammen und überwachen oder übernehmen die Zubereitung der Speisen.

Einsatzfelder

  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Krankenkassen
  • Apotheken
  • Lebensmittel- und Pharmaindustrie

Ausbildungsinhalte

Während der schulischen Ausbildung werden folgende Lernfelder behandelt:

  • Berufsübergreifender Bereich
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Datenverarbeitung, Dokumentation und Statistik
  • Ernährungspsychologie und Ernährungssoziologie
  • Krankenhausbetriebslehre
  • Ernährungswirtschaft
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre sowie Ernährungsmedizin
  • Hygiene und Toxikologie
  • Anatomie und Physiologie
  • Biochemie der Ernährung
  • Ernährungslehre
  • Lebensmittelkunde und Lebensmittelkonservierung
  • Diätetik, Diät- und Ernährungsberatung
  • Koch- und Küchentechnik
  • Organisation des Küchenbetriebs
  • Erste Hilfe

Im Rahmen der Ausbildung werden praktische Einsätze in entsprechenden Einrichtungen absolviert.

Unterrichtszeiten

Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag statt. Die durchschnittliche tägliche Unterrichtszeit beträgt 7 bis 8 Unterrichtsstunden. Die praktische Ausbildung umfasst täglich 6 Zeitstunden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Ausbildung zum/r Diätassistenten/in ist bundesweit einheitlich geregelt.
Wer sich für den Beruf interessiert, sollte ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt und Kontaktbereitschaft sowie ein großes Interesse für Naturwissenschaften mitbringen. Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung sind die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie ein Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung. Der Abschluss der Hauptschule oder eine gleichwertige Qualifikation mit mindestens einer zweijährigen Berufsausbildung ist ebenfalls qualifizierend.
Eine Impfung gegen Hepatitis A/B wird empfohlen.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit 2 aktuellen Lichtbildern
  • Beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses, das die Zugangsvoraussetzungen nachweist (bei Nichtvorliegen zum Bewerbungszeitpunkt genügt das letzte Zeugnis; die erforderlichen Unterlagen müssen jedoch nach Erhalt umgehend nachgereicht werden)
  • Ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung*
  • Amtliches Führungszeugnis*
  • Nachweis für Beschäftigte im Umgang mit Lebensmitteln nach§ 43 Abs. 1 lfSG


Dieser Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns nicht älter als drei Monate sein.

Versicherung

Die Teilnehmer/innen, die während des Bildungsganges in keinem Arbeitsverhältnis stehen oder nicht im Rahmen einer Reha-Maßnahme gefördert werden, sind während der Gesamtdauer des Bildungsganges und auf dem Weg von der bzw. zur Ausbildungsstätte unfallversichert.